Hausmittel gegen Fusspilz

Hausmittel gegen Fußpilz

Es muss nicht immer gleich die chemische Keule aus der Apotheke sein, auch unsere Großeltern hatten in ihrer Hausapotheke bereits diverse Hausmittel gegen Fußpilz. Hier findet man Mittelchen und Tinkturen, von welchen man nie solch eine Wirkung erwartet hätte.

Teebaumöl

Viele Leute behandeln sich mit Teebaumöl gegen Fußpilz. Dafür nehmen Sie täglich ein 10 minütiges Fußbad in warmen Wasser mit circa 10 Tropfen Teebaumöl. Danach bitte nicht vergessen die Füße gründlich abzutrocknen.

Backpulver

Um mit Backpulver gegen Fußpilz vorzugehen, vermischen Sie das Backpulver mit warmen Wasser, und tragen dies auf die betroffenen Stellen auf. Diese Tinktur dann 10 Minuten einwirken lassen und danach gründlich abspülen und abtrocknen.

Heilerde

Auch mit Heilerde oder Heilerdepulver kann man gegen Fußpilz vorgehen. Dazu streuen Sie mehrmals täglich diese auf die betroffenen Stellen und lassen sie einwirken.

Knoblauch

Um Fußpilz mit Knoblauch behandeln, schneiden Sie bitte frische Knoblauch auf, und reiben damit die betroffenen Stellen gründlich ein.

5 Fußpilz-Medikamente unter der Lupe

Mittlerweile gibt es auf dem deutschen Markt unzählige Fusspilzmedikamente, in allen nur erdenklichen Formen. Ob als Salbe, Creme, Puder oder Gel, findet jeder das passende Mittelchen gegen den juckenden Störenfried auf seinen Füßen. Diese Medikamente werden leider notwendig, wenn man mit den alt bekannten Hausmitteln keiner Besserung des Fußpilzes erzielt.

Im Grunde basieren alle Fußpilzmedikamente auf Clotrimazol, Miconazol, Terbinafin, Itraconazol oder Bifonazol. Vereinzelt findet man auch Kombinationen aus diesen Wirkstoffen.

Fusspilz-Medikament #1: Clotrimazol

Clotrimazol ist ein sehr wirksames Breitbandantmykotikum, welches gerne bei Fußpilz eingesetzt wird, da der Wirkstoff sehr effektiv den Fußpilz beseitigt. Neben dem Anwendungsbereich gegen den Fußpilz, wird Clotrimazol auch häufig bei Vaginalpilzen verwendet. Dieses Medikament ist in Form von Tabletten, Puder und Salben erhältlich

Fusspilz-Medikament #2: Miconazol

Miconazol ist auch eine sehr wirksames Breitbandantimykotikum. Neben der Wirksamkeit gegen nahe zu alle Pilzvarianten die auf dem menschlichen Körper auftreten können, ist Miconazol auch in der Lage Bakterien wie Streptokokken und Staphylokokken zu beseitigen.

Miconazol wird hauptsächlich auf der Haut oder Schleimhaut angewendet und wird so gut wie nicht vom der Haut resorbiert. Somit sind keine Nebenwirkungen bzw. Wechselwirkungen zu erwarten.

Fusspilz-Medikament #3: Terbinafin

Terbinafin unterscheidet sich im Gegensatz zu vielen anderen Fußpilz-Medikamenten in der Einnahmedauer. Während die meisten Pilzmedikamente zwischen 14 und 30 Tagen mehrfach täglich angewendet sollten, reduziert Terbinafin die Anwendungsdauer auf ca. 7 Tage.

Dies steigert den Erfolg bei der Pilzbekämpfung enorm, da die meisten Fußpilzbetroffenen es nicht durchhalten, eine 3 wöchige und vor allem regelmäßige Anwendung mit dem Pilzmedikament durchzuhalten. Zudem gibt es mittlerweile ein Terbinafin-Medikament names Lamisil, welches die Anwendungsdauer mit dem gleichen Wirkstoff auf eine einzige Anwendung reduzier

Fusspilz-Medikament #4: Itraconazol

Itraconazol ist ein recht starkes Pilzmedikament, welches systemisch wirkt und somit per Tablette eingenommen wird. Es wird über den Darm aufgenommen und über den Blutkreislauf verteilt. Es ist kein Breitbandantimykotikum und wirkt nur gegen bestimmte Pilzarten.

Dieses Medikament ist verschreibungspflichtig und kommt mit einer Reihe an Nebenwirkungen daher, welche unter anderem Leberschäden sein können. Allein aus diesem Grund ist ein Gebrauch von Itraconazol bei Fußpilz abzuraten.

Fusspilz-Medikament #5: Bifonazol

Bifonazol ist ein Breitbandantimykotikum und ist wirksam gegen eine ganze Reihe an Pilzen. Es wirkt fungistatisch, was bedeutet das es die Pilze nicht direkt abtötet sondern sie daran hindert sich zu vermehren. Bifonazol ist sehr beständig auf der Haut und eignet sich bei leichten Pilzinfektionen sehr gut und diese zu beheben. Es wird über die Haut kaum resorbiert und ist gut verträglich.

Ursachen für Fußpilz

Ursachen für Fußpilz

Die Ursachen für Fußpilz sind unterschiedlich, meist entsteht die Erkrankung bei einem Schweißfuß, durch nicht atmungsaktive bzw. zu enge Schuhe, oder mangelnde Fußhygiene. Der Fußpilz wird durch Fadenpilze (Dermatophyten) ausgelöst, welche das Hornmaterial wie Nägel und Haare befallen. Auf Basis solcher Voraussetzungen siedeln sich sich zwischen den Zehen an, und finden dort ein optimales Klima für weiteres Wachstum und Ausbreitung.

Übertragung

Die Übertragung der Fußpilzerreger ist überall dort möglich, wo Menschen barfuß laufen. So bietet die feuchte Umgebung eines Schwimmbades dafür ideale Bedingungen. Daher ist anzuraten, in Schwimmbäden, Saunen, etc Badelatschen zu tragen. Auch beim barfuß Laufen auf Teppichböden in Hotelzimmern kann man sich mit Fußpilz infizieren. Wer allerdings sehr oft barfuß läuft, kann ich eigentlich nicht mit Fußpilz anstecken, da das feuchte warme Klima für die Ausbreitung fehlt.

Symptome

Als deutliche Symptome für Fußpilz gelten das Aufquellen der Haut, Schuppenbildung an den befallenen Stellen und rote gereizte Haut unter den Schuppen. Des Weiteren kann ein massiver Juckreiz auftreten. Im schon fortgeschrittenem Stadium bilden sich Blasen und die Haut ist so weit geschädigt, dass Folgeinfektionen eindringen können.

Fußpilz-Therapie – Diese Maßnahmen helfen

Welche Therapien bei Fußpilz gibt es ?

Wird Fußpilz (Tinea Pedis) früh erkannt, reicht oft eine äußerliche Behandlung. Eine Pilzinfektion lässt sich am besten mit Cremes oder Sprays behandeln. Zur Therapie von Fußpilz kommen häufig Medikamente zum Einsatz. Befallen sind oft Sohlen, die Fußballen, die Fersen und die Fußnägel.

Ist die Pilzinfektion noch nicht besonders ausgeprägt, reicht es häufig, die Hautstellen, die betroffen sind, äußerlich zu behandeln. Ist der Pilzbefall fortgeschritten, sollte man Präparate einnehmen, die den Pilz auch von innen bekämpfen. Wichtig ist, die Medikamente regelmäßig einzunehmen, denn Hautpilze sind sehr hartnäckig.

Am besten halten Sie sich genau an die Verordnung Ihres Arztes. Es dauert meist zwischen 2 bis 4 Wochen, bis die Symptome abgeklungen sind. Es genügt nicht, mit der Behandlung aufzuhören, wenn die Symptome verschwunden sind. Stattdessen sollte die Therapie wie vom Arzt vereinbart fortgeführt werden – nur dann können Sie davon ausgehen, dass der Pilz abgetötet wurde und Sie keine Rückfälle erleiden.Fusspilz

Antimyotika gegen die Pilzinfektion

Für die Behandlung von Pilzinfektionen kommen Antimyotika zum Einsatz. Deren Wirkstoffe hemmen das Wachstum der Pilze oder töten Sie ab. Zu Beginn der Behandlung können Antimyotika rein äußerlich angewendet werden; es gibt sie als Clemens Lösungen Sprays Deals oder Puder.

Menschen, die unter Fußschweiß leiden, verwenden am besten Puder oder Gel. Bei trockener Haut sind Emotionen oder Cremes zu empfehlen. Möchten Sie den Kontakt zu den Füßen vermeiden, verwenden Sie am besten Sprays. Lösungen sind praktisch, weil sie sich sehr dünn auftragen lassen.

Häufig verwendete Wirkstoffe sind Bifonazol, Clotrimazol, Itraconazol, Miconazol und Terbinafin. Ist die Pilzart unbekannt, wird ein Breitspektrum-Antimykotikum eingesetzt. Dieses wirkt gegen mehrere Pilzarten.

So können Sie Fußpilz vorbeugen

Um eine Ansteckung zu vermeiden, lautet die wichtigste Regel: Vorbeugung. Tragen Sie an Orten, an denen viele Leute barfuß gehen, Badeschuhe. Also nicht nur im Freibad, sondern auch im Hotelzimmer. Halten Sie die Füße und die Zehenzwischenräume stets trocken; verwenden Sie zum Abtrocknen ein anderes Handtuch.

Trocknen Sie die Zehenzwischenräume nach dem Besuch einer Sauna z.B. mit einem Föhn. Wechseln Sie häufig die Handtücher. Tragen Sie bequeme Schuhe. Tragen Sie Schuhe aus Leder oder aus einem anderen atmungsaktiven Obermaterial, z.B. Mikrofaser.

Tragen Sie auch Strümpfe aus atmungsaktivem Material. Es sollte die Füße nicht erhitzen und keine Staunässe verursachen. Baumwolle hat z.B. diese Eigenschaften. Tragen Sie daheim offene Schuhe.

Tragen Sie in Saunen, Schwimmbädern und Gemeinschaftsduschen stets Badesandalen. Vermeiden Sie mit den Füßen Kontakt zum Boden. Dadurch vermeiden Sie auch den Kontakt mit Pilzpartikeln von anderen.

Lassen Sie Fußfehlstellungen beheben, z.B. durch Einlagen oder einen ärztlichen Eingriff. Diabetiker sollten auf gute Blutzuckerwerte achten und sehr viel Wert legen auf Fußhygiene.